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Tellington
Touch Every Animal Method
Die Kanadierin Linda Tellington-Jones entwickelte
in den Achtziger Jahren aus der Feldenkrais-Methode
(für den Menschen) eine entsprechende Körperarbeit
(TTEAM, Tellington Touch Every Animal Method) am
Tier. Dabei sollen durch bestimmte kreiselnd-streichelnde
Berührungen (die sog. TTouches) neue Kommunikationsformen
zwischen dem Besitzer und seinem Tier möglich werden.
Die verschiedenen TTouches sind für die unterschiedlichsten
Indikationen bzw. bei diversen Verhaltensproblemen
anzuwenden. Ein Schwerpunkt liegt in der Beruhigung
ängstlicher oder nervöser Tiere, sowie in der Linderung
von Schmerzzuständen durch Förderung von Entspannung
und Wohlbefinden.
TTouches sind leicht erlernbar und von jedem anzuwenden.
Die Hunde sollen schon bald diese non-verbale Kommunikation
mit ihrem Menschen genießen und die Behandlungszeiten
regelrecht einfordern.
Es gibt von Linda Tellington-Jones und ihren Kollegen/innen
eigens fortgebildete Lehrer/innen (sog. Practitioners),
die nach einer dreijährigen Ausbildung selber Kurse
anbieten und durchführen dürfen. Eine Liste der
Deutschen TTEAM-Practitioners sowie weitere Informationen
finden Sie unter
http://www.tteam.de
Zum Einstieg sei empfohlen (Buchtipp)
Linda
Tellington-Jones: Tellington-Training für Hunde
Wie macht man TTouch?
Der TTouch ist eine kreisförmige Bewegung der Haut.
Um sie durchzuführen stellt man sich eine Uhr vor
und bewegt die Haut von 6°° bis 20°° Uhr. Die Kreise
werden von den Fingern, den Fingerspitzen oder der
ganzen Hand ausgeführt, man wendet sie in verschiedenen
Druckstärken an ( 1 - 10) und versucht eine ruhige,
konzentrierte Atmung.
Die verschiedenen TTouches wirken ausgleichend, beruhigend,
fördern das Körpergefühl, stärken das Selbstbewußtsein,
bauen Stress und Spannungen ab, können aber auch anregend
und aufmunternd wirken.
Richtig angewendet fördern sie die Wundheilung, nehmen
die „Angst" aus den Zellen.
Es ist eine der grundlegenden Theorien dieser Methode,
daß Zellen eine eigene Intelligenz besitzen, das
ist nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, daß
jede Zelle auch den kompletten Gencode enthält.
Die Wirkung bestimmter TTouches, z.B. die Ohrarbeit
ist so wirkungsvoll, das in Notfällen (Schock) das
Leben eines Tieres dadurch gerettet werden kann. TTouch
ersetzt nicht den Tierarzt, ist aber sehr wirkungsvoll
in der Zeit bis er eintrifft, oder wenn er nicht erreichbar
ist und unterstützt die tiermedizinische Behandlung.
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